Immobiliengutachter Unterfranken

Ich bin im bayerischen Regierungsbezirk Unterfranken als Immobiliengutachter mit der Immobilienbewertung befasst. Ich bin Immobiliensachverständiger und bewerte im Regierungsbezirk Unterfranken (Bayern) Immobilien und erstelle Mietwertgutachten.

Unterfranken

Rosel Eckstein / pixelio.de

Sowohl im kulturellen Sektor als auch im Freizeit-Bereich hat der Regierungsbezirk Unterfranken viel zu bieten. Zahlreiche Badeseen und Schwimmbäder ziehen sich durch den bayerischen Bezirk, der im Nordwesten von Bayern zu finden ist.

Die vielen unberührten Gegenden und dörflich geprägten Orte der Region bieten eine optimale Grundlage für eine hohe Lebensqualität. Immer einen Besuch wert sind das Schloss Johannisburg in der kreisfreien Stadt Aschaffenburg und das Waldschwimmbad in Stockstadt. Aber auch die Schiffsrundfahrten auf dem Main und die vielen Skigebiete erfreuen sich unter den Besuchern und Einheimischen großer Beliebtheit. Gleichwohl zeichnet sich die Region durch ihr lebendiges Kulturleben aus, das vor allem von vielen Museen geprägt ist. Das Schloss Aschach, das etwa acht Kilometer von Bad Kissingen entfernt ist, beherbergt gleich drei Museen. Das eindrucksvolle Bauwerk aus dem 12. Jahrhundert vermittelt eine romantische Atmosphäre und präsentiert sich in einer kulturellen Vielfalt. Auch das Mainfränkische Museum Würzburg, das auf der Festung Marienberg thront, ist ein wichtiger kultureller Bestandteil des nordbayerischen Regierungsbezirks. Das Museum mit seiner umfangreichen Kunstsammlung genießt einen internationalen Bekanntheitsgrad. Seit über 100 Jahren beglückt das Mainfränkische Museum seine Besucher mit zahlreichen Exponaten. Den Mittelpunkt der Kunstsammlung nimmt die Riemenschneider-Sammlung ein. Weiterhin bietet das bayerische Museum in insgesamt 45 Räumen eine bemerkenswerte Ausstellung von Skulpturen und Gemälden aus dem Raum Mainfranken.

Der interessierte Gast trifft im nordwestlichen Teil von Bayern auf den Bezirk Unterfranken. Als fränkischer Teil des Freistaates Bayern umfasst der Regierungsbezirk insgesamt drei kreisfreie Städte und neun Landkreise.

Aschaffenburg, Würzburg und Schweinfurt gehören zu den kreisfreien Städten der Region. Die Landkreise des bayerischen Bezirks lauten: Würzburg, Aschaffenburg, Schweinfurt, Bad Kissingen, Rhön-Grabfeld, Haßberge, Miltenberg, Kitzingen und Main-Spessart. Zu den östlichen Nachbarn von Unterfranken zählen die bayerischen Regierungsbezirke Mittelfranken und Oberfranken. Im Westen und im Süden grenzen die Bundesländer Hessen und Baden-Württemberg an den Bezirk. Der Freistaat Thüringen teilt sich im Norden eine gemeinsame Grenze mit Unterfranken. Der Name des bayerischen Regierungsbezirks rührt aus der Lage der Region zum Main. Da der Bezirk am Unterlauf des Mains gelegen ist, wurde ihm dementsprechend der Name „Unterfranken“ zuteil. Die kreisfreie Stadt Würzburg agiert zum einen als Regierungssitz und zum anderen als Verwaltungssitz des Bezirks. Unterfranken nimmt eine ungefähre Fläche von 8.531 Quadratkilometern ein. Am 31. Dezember 2014 wurden in der Region etwa 1.299.000 Einwohner registriert. Flächenmäßig zählt Unterfranken zu den kleineren Bezirken von Bayern. Nur Oberfranken und Mittelfranken sind, an der Fläche gemessen, noch kleiner. Bezogen auf die Einwohnerzahl bewegt sich der Bezirk in der Mitte. Auf der Liste der einwohnerreichsten Bezirke von Bayern steht Unterfranken nach Oberbayern, Mittelfranken und Schwaben auf Platz vier. Als Regierungspräsident fungiert aktuell Paul Beinhofer. Der gebürtige Münchener ist bayerischer Staatsbeamter und wurde im Jahr 2000 zum Regierungspräsidenten von Unterfranken gewählt.

Der Immobilienmarkt von Unterfranken wird von niedrigen und hohen Immobilienwerten bestimmt, so der Immobiliengutachter. Im Norden und Osten des Bezirks ist ein niedriges Preisniveau erkennbar.

Vor allem betrifft dieses Preissegment die Landkreise Haßberge, Bad Kissingen, Rhön-Grabfeld, Kitzingen und Schweinfurt. Auch die kreisfreie Stadt Schweinfurt ist von vergleichsweise niedrigen Immobilienwerten geprägt. Im mittleren Bereich bewegen sich die Preise für Immobilien in den westlich gelegenen Landkreisen. Zu jenen zählen die Kreise Aschaffenburg sowie Main-Spessart. Höhere Preise für Immobilien herrschen in den Kreisen Miltenberg und Würzburg. Der Immobilienmarkt der kreisfreien Städte Aschaffenburg und Würzburg zeigt sich, laut Immobiliengutachter, mit den höchsten Preisen für Immobilien. Der Immobiliengutachter hat sich den Immobilienmarkt der günstigsten und der teuersten Stadt von Unterfranken unter die Lupe genommen. Zum einen hat er nach den Immobilienpreisen in der kreisfreien Stadt Schweinfurt recherchiert. Hier zahlen Kunden für eine Mietwohnung im Schnitt 6 Euro pro Quadratmeter. Dieser Quadratmeterpreis bezieht sich auf Bestandswohnungen. Wenn sich der Kunde eine Neubauwohnung wünscht, muss er Quadratmeterpreise von rund 8,40 Euro tolerieren. In den hauptsächlich mittleren und guten Wohngegenden der Stadt sind zudem einige Einfamilien- und Doppelhäuser zu finden. Der durchschnittliche Kaufpreis für ein bestehendes Einfamilienhaus beläuft sich in der fränkischen Stadt auf etwa 1.630 Euro pro Quadratmeter. Wer hier ein Neubauhaus besitzen will, wird derzeit mit Quadratmeterpreisen von circa 2.170 Euro konfrontiert. Auch in Schweinfurt weisen Eigentumswohnungen aus dem Bestand die niedrigsten Immobilienwerte auf. Im Schnitt zahlen Käufer für eine Bestandswohnung in der Stadt 1.390 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Die Neubauwohnung ist mit einem Kaufpreis von etwa 2.830 Euro je Quadratmeter erkennbar. Der Würzburger Immobilienmarkt zeigt sich hingegen mit deutlich höheren Mieten. So zahlen Mieter einer Bestandswohnung hier etwa 10,70 Euro pro Quadratmeter. In wenigen Segmenten der Stadt werden Bestandswohnungen bereits ab circa 7 Euro pro Quadratmeter offeriert. Eine neue Mietwohnung wird in der Großstadt meist nicht unter 11 Euro pro Quadratmeter angeboten. Hier reichen die Mietpreise bis zu etwa 16,80 je Quadratmeter. Der Kaufpreis für eine Bestandswohnung ist in Würzburg etwa doppelt so hoch wie in Schweinfurt. Im Schnitt zahlen Kunden für den Quadratmeter einer Bestandswohnung im Ort 2.780 Euro. Bei einem klassischen Einfamilienhaus bewegen sich die Kaufpreise in der Stadt zwischen 345.000 Euro und 1.040.000 Euro.

Der Regierungsbezirk Unterfranken ist gekennzeichnet von bedeutenden Hochschulstädten und beliebten Urlaubsregionen. Somit stellt sich der Bezirk als ein guter Wohnstandort vor.

Die Stadt Aschaffenburg – auch als das Tor zum Spessart bekannt – zieht besonders viele Studenten an. Hier hat die Hochschule Aschaffenburg ihren Sitz, in welcher unter anderem die Studiengänge Wirtschaftsingenieurwesen und Betriebswirtschaft absolviert werden können. Darüber hinaus befindet sich in Aschaffenburg die Fachakademie für Sozialpädagogik. Aber nicht nur wegen ihrem Bildungsangebot ist die im Osten von Unterfranken gelegene Stadt beliebt. Gleichermaßen gilt sie wegen ihres milden Klimas als das Nizza von Bayern. In Unterfranken befindet sich darüber hinaus der bekannteste Kurort Deutschlands. Bad Kissingen gilt als die ideale Adresse für Erholungssuchende und Wellness-Freunde. Die Große Kreisstadt ist aber auch für ihre ausgezeichnete Küche bekannt. Wer in Unterfranken lebt, kann in kurzer Zeit viele Naturschönheiten besuchen. Die Hassberge sind ein Eldorado für Radfahrer und Wanderer. Dieses noch recht unscheinbare Gebiet zeichnet sich vor allem durch seine historischen Sehenswürdigkeiten aus. Wer die Region Mainfranken besucht, sollte ebenso unbedingt die kreisfreie Stadt Würzburg besuchen. Die unterfränkische Metropole ist vor allem wegen ihres Frankenweins und des UNESCO-Welterbes bekannt.

Von allen sieben bayerischen Regierungsbezirken herrscht in Unterfranken die niedrigste Arbeitslosenquote. Im Bezirk weist der Landkreis Main-Spessart die stärkste Wirtschaft auf.

Die niedrige Arbeitslosenquote von 2,5 Prozent untermauert diese Tatsache. Als Wirtschaftsstandort ist Unterfranken in Bayern beispielhaft. Der Bezirk hat einen rasanten Fortschritt erlebt und zeigt sich heute als innovativer Gewerbestandort. Vor allem in den Städten Schweinfurt, Aschaffenburg und Würzburg befinden sich leistungsstarke Unternehmen.

Im Jahr 2015 wurde in den Landkreisen Würzburg und Main-Spessart die höchste Kaufkraft gemessen. In der kreisfreien Stadt Würzburg beträgt die einzelhandelsrelevante Kaufkraft 6.680 Euro pro Einwohner.

Der gleichnamige Landkreis zeigte sich 2015 mit einer Kaufkraft von rund 6.600 Euro pro Kopf. Die Kreise Bad Kissingen, Kitzingen, Haßberge sowie Rhön-Grabfeld sind von der geringsten Kaufkraft im Regierungsbezirk geprägt. Die Region Haßberge weist mit etwa 6.145 Euro pro Einwohner die niedrigste Kaufkraft in Unterfranken auf.

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