Immobiliengutachter Schweinfurt

Ich bin in Schweinfurt als Immobiliengutachter mit der Immobilienbewertung befasst. Ich bin Immobiliensachverständiger und bewerte in Schweinfurt Immobilien und erstelle Mietwertgutachten.

Schweinfurt

Ulli Przyklenk / pixelio.de

Schweinfurt kann gleichwohl als die Stadt der Inseln bezeichnet werden. Gleich drei Maininseln zieren das Stadtgebiet. Als größte der drei Inseln gilt die Maininsel „Bleichrasen“, die sich auf etwa 6,9 Hektar erstreckt.

Auf der Insel befinden sich, neben einem Hotel und dem Konferenzzentrum, mehrere Wohnhäuser. Das Konferenzzentrum ist eine hervorragende Adresse für Tagungen. Etwas kleiner als die Maininsel ist die Böckleininsel, die über eine Brücke mit dem Bleichrasen verbunden ist. Seit dem 19. Jahrhundert befindet sich diese Insel in Familienbesitz und ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Auch die Sennfelder Halbinsel ist ein Teil des Stadtgebiets. Zumindest ein Drittel der 95 Hektar großen Halbinsel gehören zu der kreisfreien Stadt. Einen größeren Anteil an der Insel hat die Gemeinde Sennfeld. Der fränkische Ort ist aber nicht nur reich an Naturschönheiten. Auch das kulturelle Erbe der Stadt ist groß. Eines der imposantesten Kulturschätze der Stadt ist die Historische Stadtmauer mit ihrer Spitaltorbrücke und den Wehrtürmen. Aus der Renaissance-Zeit stammt das hiesige Rathaus. Das Bauwerk aus dem 16. Jahrhundert steht heute unter Denkmalschutz.

Schweinfurt ist eine der drei kreisfreien Städte des Regierungsbezirks Unterfranken. Nach Einwohnerzahl und Fläche ist sie die kleinste der kreisfreien Städte im Bezirk.

Heute leben und arbeiten etwa 52.000 Menschen in der fränkischen Stadt, die eine Fläche von rund 36 Quadratkilometer umfasst. Die ehemalige Reichsstadt dient heute als Verwaltungssitz des gleichnamigen Kreisgebiets, welches die Stadt vollständig umschließt. Der Ort befindet sich in der geografischen Mitte von Mainfranken. Die Bundesländer Thüringen, Baden-Württemberg und Hessen sind von der zentral gelegenen Stadt aus in ungefähr 30 Autominuten zu erreichen. Im Westen des Stadtgebiets schließt das Mittelgebirge, der Spessart, an. Der Norden der Region ist von der Rhön geprägt. Die Haßberge grenzen im Osten sowie der Steigerwald im Südosten an das Stadtgebiet. Der Main ebnet sich seinen Weg südlich des Stadtgebiets, das sich auf Höhenlagen bis zu 300 Metern befindet. Die kreisfreie Stadt gliedert sich heute in 15 Stadtbezirke, von denen sich die einwohnerreichsten Stadtteile im Nordwesten sowie Nordosten der Gegend befinden.

Die Bewohner Schweinfurts können, laut Immobiliengutachter, noch von relativ niedrigen Preisen für Immobilien profitieren. Im Gegensatz zum Immobilienmarkt von Würzburg und Aschaffenburg bestimmen im Ort noch bezahlbare Mieten und Hauspreise den Immobilienmarkt.

Der Immobiliengutachter erkennt in der kreisfreien Stadt Immobilienwerte, die sich im unteren Segment von Unterfranken bewegen. Nur in den Gemeinden, die sich im gleichnamigen Landkreis sowie im Kreis Haßberge befinden, können Kunden Immobilien zu noch niedrigeren Preisen erwerben. Auch die Mieten sind dort etwas niedriger als in der ehemaligen Reichsstadt. Teurer wird es in den Regionen um Main-Spessart, Aschaffenburg, Würzburg und Miltenberg. Hier sind die Immobilienwerte deutlich höher als in dem bayerischen Oberzentrum. Gegenwärtig sind am städtischen Immobilienmarkt Mieten angezeigt, die eine Preisspanne zwischen 4,60 Euro und 8,30 Euro pro Quadratmeter aufweisen. Die Bestandswohnung zeigt sich im Ort mit einem Quadratmeterpreis von rund 6,10 Euro. Die Neubauwohnung ist mit circa 8,20 Euro pro Quadratmeter etwas teurer. Die Stadt am Rande des Spessarts vereint gute und mittlere Wohnlagen. Mit einem Kaufpreis von etwa 1.630 Euro je Quadratmeter ist das Einfamilienhaus in der Stadt noch recht erschwinglich. Auch die Eigentumswohnung als Bestandsobjekt zählt in der Gegend noch zu den bezahlbaren Immobilien. Im Schnitt zahlen Interessen hierfür 1.390 Euro pro Quadratmeter. Wer diese Objekte als neue Immobilie haben möchte, muss sich mit etwas höheren Kaufpreisen arrangieren. So kostet in der Stadt ein neues Einfamilien- oder Doppelhaus rund 2.170 Euro pro Quadratmeter. Der Quadratmeter einer Neubauwohnung verlangt im Ort circa 2.830 Euro.

Die bayerische Stadt überzeugt zum einen durch ihre gute Lage. Sie liegt in der Nähe begehrter Urlaubsregionen und Großstädte. Die zentrale Lage in Deutschland und in Unterfranken beschert den Bewohnern der Stadt kurze und schnelle Wege in umliegende Regionen.

So sind von hier aus nicht nur die Bundesländer Thüringen, Hessen und Baden-Württemberg gut erreichbar, sondern auch die Städte Würzburg und Aschaffenburg sind von der Stadt nur einen Katzensprung entfernt. Das Bildungsangebot der Region ist beachtlich, weshalb ihr auch der Name als „Die Stadt der Schulen“ zuteil wird. Gleich acht Grundschulen und vier Gymnasien sind hier vertreten und schaffen eine gute Grundlage für eine optimale Bildung der Schüler. Daneben sind im Ort noch viele weitere Schulformen vorhanden. Schüler, die vorhaben unter anderem Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen zu studieren, können in der kreisfreien Stadt die Hochschule für angewandte Wissenschaften besuchen. Für Abwechslung sorgen in der Gegend zahlreiche Spiel- und Bolzplätze. Die moderne Hochschulstadt beweist mit ihren unterschiedlichen Einrichtungen, dass sie für Jung und Alt der passende Wohnort ist. Besonders Familien mit Kindern fühlen sich vom abwechslungsreichen Freizeitprogramm der Stadt angesprochen. Gern besucht werden hier das Eisstadtion und der Wildpark, der etwa 50 Tierarten beherbergt. Auch Wasserfreunden werden im Ort viele Möglichkeiten geboten, ihrem Hobby nachzugehen. Zum einen können sie in der Stadt das Sport- und Freizeitbad SILVANA besuchen, das jede Menge Platz für Sportschwimmer bietet. Auch die zwei Hallenbäder in der Stadt warten mit ausreichend Platz auf. Im Sommer gilt der Baggersee mit dem angrenzenden Kletterwald und den vielen Grillplätzen als ein Besuchermagnet.

Als Oberzentrum mit einem großen Einzugsgebiet weist die Stadt am Steigerwald ein großes Entwicklungspotenzial auf. Sie gilt als industrielles Zentrum des Regierungsbezirks Unterfranken.

Eine sehr hohe Arbeitsplatzdichte und ein beispielhaftes Bruttoinlandsprodukt zeichnen den Wirtschaftsstandort aus. Das Bruttoinlandsprodukt weist in der Stadt im Schnitt 78.380 Euro pro Bewohner auf. Mit diesem Wert liegt der Ort, nach Frankfurt am Main und Wolfsburg, auf Platz drei. Die drei Gewerbegebiete der Stadt bieten viel Platz für Industrie- und Handwerksbetriebe. Alle Gewerbeflächen sind optimal erschlossen und mit bedeutenden Bundesstraßen sowie Autobahnen verbunden. Die Investitionsquote im industriellen Sektor sowie die Gründungsdynamik sind in dem Oberzentrum bemerkenswert.

In Schweinfurt ist die einzelhandelsrelevante Kaufkraft nicht so hoch wie in der kreisfreien Stadt Würzburg und in den Kreisen Main-Spessart und Würzburg.

Im Jahr 2015 wurde in der Stadt eine einzelhandelsrelevate Kaufkraft von 6.252 Euro pro Kopf gemessen. Mit einem Kaufkraftindex von 96,8 liegt die Kaufkraft in der Stadt unter dem Bundesdurchschnitt.

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