Immobiliengutachter Aschaffenburg

Ich bin in Aschaffenburg als Immobiliengutachter mit der Immobilienbewertung befasst. Ich bin Immobiliensachverständiger und bewerte in Aschaffenburg Immobilien und erstelle Mietwertgutachten.

Aschaffenburg

Shotfactory / pixelio.de

Durch Aschaffenburg ziehen sich gleich eine ganze Reihe von Kirchen und Klöstern. Eines der imposantesten Bauwerke der Stadt ist die Pfarrkirche „Unsere liebe Frau“, welche unter allen Pfarrkirchen im Ort die älteste ist.

Die Muttergottespfarrkirche, so wie die Kirche häufig betitelt wird, verfügt über bemerkenswerte Deckenfresken. Als älteste Kirche der Hochschulstadt gilt die Stiftskirche St. Peter und Alexander. Das im 10. Jahrhundert errichtete Bauwerk ist in Besitz reicher Kunstschätze. Gleichwohl herrscht in der mainfränkischen Stadt ein riesiges Kulturangebot. Sie ist in Besitz eines bedeutenden Kulturerbes, das sich mit einem modernen und qualitativen Angebot paart. Die hiesigen Theater sind weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Das Stadttheater präsentiert sich als eines der schönsten seiner Art in Süddeutschland. Das Theater aus dem Jahre 1811 mit seinem klassizistischen Zuschauerraum gilt als Ausübungsort anspruchsvoller Darbietungen aus den Genres Kleinkunst, Schauspiel und Tanztheater.

Die kreisfreie Stadt nimmt im Südwesten von Unterfranken ihren Platz ein. Hier dehnt sie sich auf etwa 62 Quadratkilometer aus. Mit ihren rund 68.500 Einwohnern ist sie, nach Würzburg, die zweitgrößte Stadt im Bezirk Unterfranken.

Der Ort gehört zur Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main. In der Stadt haben das gleichnamige Landratsamt sowie eine Hochschule ihren Sitz. Die Stadt wird auch als das Bayerische Nizza bezeichnet. Der Name rührt aus dem milden Klima, das den hiesigen Einwohnern eine gute Lebensqualität beschert. Der Spessart – ein bayerisches Mittelgebirge – befindet sich in unmittelbarer Nähe zur kreisfreien Stadt. Aus diesem Grund wird ihr außerdem der Name „Das Tor zum Spessart“ zuteil. Das städtische Bild wird darüber hinaus von den Flüssen Aschaff und Main eingenommen. Die kreisfreie Stadt ist fast gänzlich vom gleichnamigen Landkreis umschlossen. Nur im Süden grenzt das Kreisgebiet Miltenberg an den Ort, dem insgesamt 10 Stadtteile angehören. Zu jenen zählen Strietwald, Damm, Stadtmitte, Gailbach, Schweinheim, Leider, Österreicher Kolonie, Nilkheim, Obernauer Kolonie sowie Obernau. Die meisten Menschen leben in der Stadtmitte sowie im Stadtteil Damm. Das Stadtgebiet befindet sich auf Höhenlagen von bis zu rund 130 Metern. Von dem circa 6.245 Hektar großen Areal nehmen Wälder ungefähr 1.870 Hektar ein. Landwirtschaftliche Flächen umfassen circa 1.825 Hektar und Erholungsflächen rund 175 Hektar. Auf Gebäude- und Freiflächen entfallen rund 1.415 Hektar.

Der Aschaffenburger Immobilienmarkt wird von einem hohen Preisniveau bestimmt. Neben Würzburg zeigt der regionale Immobilienmarkt die höchsten Immobilienwerte in Unterfranken auf.

Die Preise für Immobilien sind in der kreisfreien Stadt deutlich höher als in den Gegenden Main-Spessart, Rhön-Grabfeld, Bad Kissingen, Schweinfurt, Haßberge und Kitzingen. Die Städte und Gemeinden, die sich in der Nähe der kreisfreien Stadt befinden, sind ebenfalls merklich günstiger. In den Kreisen Würzburg und Miltenberg eruiert der Immobiliengutachter ebenso hohe Immobilienwerte. Die Mietpreise im Ort liegen derzeit zwischen 6 Euro und 10,10 Euro pro Quadratmeter. Die Bestandswohnung als Mietobjekt zeigt sich in der Gegend aktuell mit einem Quadratmeterpreis von rund 8 Euro. Eine Neubauwohnung wird hier meist nicht unter 9,80 pro Quadratmeter Wohnfläche angeboten. Das Angebot an Immobilien ist in der Stadt vergleichsweise groß. Insbesondere Bestandsobjekte werden hier in einer großen Anzahl offeriert. Der Quadratmeter einer Eigentumswohnung verlangt in der Hochschulstadt zurzeit circa 3.040 Euro. Am teuersten sind kleine Wohnungen unter 40 Quadratmeter. Der Immobiliengutachter ermittelt bei diesen Eigentumswohnungen einen Kaufpreis von rund 3.280 Euro pro Quadratmeter. Für ein Einfamilienhaus zahlen Kunden mittlerweile über eine halbe Million Euro. Der durchschnittliche Kaufpreis für solch ein Objekt liegt in der Gegend derzeit bei etwa 616.000 Euro. Für ein großes Einfamilienhaus über 180 Quadratmeter werden im Ort sogar rund 790.000 Euro verlangt. Zukünftige Hausbesitzer müssen sich jedoch nicht nur um die Kaufpreise des Hauses Gedanken machen, gleichwohl sind die Grundstückspreise sehr entscheidend. In der kreisfreien Stadt kostet ein Grundstück zwischen 600 und 1.200 Quadratmeter aktuell etwa 240 Euro je Quadratmeter.

Die Bewohner der fränkischen Stadt werden auf vielen Ebenen bereichert. Hervorzuheben sei vor allem die gute Kinderbetreuung im Ort, welche gegenwärtig insgesamt 41 Kinderbetreuungseinrichtungen beinhaltet.

Insgesamt werden hier aktuell etwa 2.800 Kinder betreut. Darüber hinaus bietet der Ort eine Familienunterstützende Einrichtung sowie drei Familienstützpunkte. Die hiesigen Grundschulen warten derzeit mit etwa 540 Plätzen im Bereich der Mittagsbetreuung auf. Auch für Kinder unter drei Jahren gibt es in der Stadt eine Vielzahl von Betreuungsangeboten. Gleichwohl ist Aschaffenburg eine Studentenstadt. Die Hochschule für angewandte Wissenschaften ist eine moderne Einrichtung, die ihren Schwerpunkt auf den Studiengang Betriebswirtschaft und Recht setzt. Zudem ist es die einzige Hochschule im Freistaat Bayern, in der die Studiengänge Internationales Technisches Vertriebsmanagement sowie Internationales Immobilienmanagement absolviert werden können. Die bayerische Stadt zeigt mit ihrem breit gefächerten Freizeitangebot, dass sie ein guter Wohnort für Jung und Alt ist. Das kulturelle Angebot im Ort ist beachtlich. Das Kulturangebot erstreckt sich in der Stadt vom erheiternden Kabarett bis hin zum unkonventionellen Rockkonzert und spricht somit eine breite Zielgruppe an. Sportbegeisterte kommen in der städtischen Eissporthalle oder in einen der vielen Sportvereine auf ihre Kosten. Die jüngere Generation wird im Ort vor allem durch die Skateranlage und die zahlreichen Bolzplätze bereichert. In der kreisfreien Stadt sind in den letzten Jahren viele neue Wohngebiete entstanden, die ein adäquates Angebot an Immobilien beinhalten.

Als Wirtschaftsstandort bietet das bayerische Nizza ideale Voraussetzungen. Der Ort am Main zeichnet sich nicht nur durch sein erstklassiges Bildungsangebot aus, sondern wartet gleichermaßen mit hervorragenden Verkehrsanbindungen auf.

Sowohl mit dem Auto und der Bahn als auch mit dem Schiff und dem Flugzeug ist die bayerische Stadt gut zu erreichen. Darüber hinaus erfreut sie sich an einer zentralen Lage in Europa. Die Stadt kann eine positive Einwohnerentwicklung vorweisen. Die stabile Wirtschaft wird durch die derzeit hohe Beschäftigungsquote von rund 62.000 Erwerbstätigen untermauert. Die Zahl der Einpendler liegt in der Region deutlich über der Auspendler-Zahl. Die Wirtschaftsstruktur wird vor allem durch den Dienstleistungssektor und das verarbeitende Gewerbe bestimmt.

Aschaffenburg weist gegenwärtig einen Kaufkraftindex von 107,4 auf.

Dieser Wert liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Die kreisfreie Stadt gilt als ein attraktiver Standort für den Einzelhandel und verfügt über einen Einzugsbereich von über 400.000 Menschen. Die einzelhandelsrelevante Kaufkraft pro Einwohner liegt in der Stadt bei etwa 5.745 Euro.

Comments are closed.